Unserkleines Kino-Statut.So verstehen wir uns. So schauen wir auf die Welt.

Wir lieben Film.

Wir respektieren alle der sieben Freien Künste. Und doch ist Film für uns die wichtigste unter ihnen. Weil Film für uns die emotionalste, die mitreißendste, die bewegendste Kunstform ist. Und genau so würdigen wir sie.

Wir zeigen Filme. Einmal.

Wir glauben nicht an Dauerbeschallung. Wir glauben an den Moment. Was wir zeigen, hat Gewicht – und wer es sehen will, kommt, wenn es zählt. Deswegen zeigen wir jeden Film in der Regel nur ein einziges Mal. Verpasst? Verpasst!

Wir urteilen nicht.

Was macht einen guten Film aus? Happy-end? Große Bilder? Tiefe Tragik? Blockbuster oder Autorenfilm? Zwei Stunden oder 20 Sekunden? Wir urteilen nicht. Wir respektieren Künstler und ihre Ausdrucksformen. Wir kuratieren. Damit das Publikum urteilen kann.

Wir machen Kino zum Ereignis.

Ein Film allein ist stark. Noch stärker ist er eingebettet in einen Rahmen und gemeinsam erlebt mit anderen Menschen. Wir schaffen Kontexte, Gespräche und Reibung – weil Kino erst im Austausch lebendig wird.

Wir arbeiten ehrenamtlich.

Wir sind Freiwillige und Ehrenamtliche. Unser Verein ist als gemeinnützig anerkannt. Und wir sind Überzeugungstäter. Unsere gemeinsame Leidenschaft: ein hochkarätiges Programmkino-Angebot. Und das zu Preisen, die sich jeder leisten kann (aktuell ab 5€).

Wir sind keine Konkurrenz. Wir sind die Lücke.

Wir haben höchsten Respekt vor allen, die mit Kino ihr Auskommen verdienen. Kommerzielles Kino macht, was es machen muss – und das ist gut so. Wir sind die Ergänzung dazu. Wir machen das, was andere nicht machen.

Wir bauen gesellschaftliche Brücken.

Außergewöhnliche Kooperationen sind genau unsere Kragenweite. Kino und Diskothek? Geht klar. Kino und Flüchtlingshilfe? Logisch. Kino und Flipper-Szene? Warum nicht. So schaffen wir Begegnungen zwischen Menschen und Milieus, die oft keine Berührungspunkte mehr haben.

Wir setzen auf Klasse, nicht auf Masse.

Ein volles Haus ist toll, keine Frage. Aber auch fünf, sechs Zuschauer im Saal können reichen. Entscheidend ist nicht wie viele Besucher kommen, sondern was die, die dabei sind, erleben.

Wir machen kurzen Prozess.

Wir entscheiden schnell, klar und ohne unnötige Schleifen. Flache Hierarchien sind gelebte Praxis. Unsere Zeit ist zu wertvoll für Bürokratie und endlose Diskussionen.

Wir sind unabhängig.

Wir lassen uns nicht instrumentalisieren. Wir bedienen keine fremden Interessen. Kooperation ja – aber nur auf Augenhöhe und stets mit freiem Geist.

Wir spielen fair.

Intern wie extern: Wir agieren fair und gönnen jenen, denen wir eine Bühne bereiten, den Erfolg. Ohne Neid, ohne Missgunst. Wer sich einbringt, darf profitieren – ideell wie persönlich.

Wir machen Kino wie gestern. Mit Tools von heute.

Film ist über hundert Jahre alt. Unsere Art, mit Kino umzugehen, ist es nicht. Wir arbeiten mit aktuellster Technik, automatisierten Workflows und neuesten Tools. Wir sind gern nostalgisch, aber auf der Höhe der Zeit.

Wir erwarten viel. Weil wir viel geben.

Engagement ist bei uns keine Zierde, sondern Grundlage unseres Handelns. Wer liefert, darf fordern. Wer fordert, muss liefern.

Wir sind schnell, aber nicht kopflos.

Wir hören zu, denken nach und entscheiden dann. Aber wir lassen nicht zu, dass gute Ideen, gute Pläne an Trägheit scheitern. 

Wir verändern die Stadt.

Nicht im Großen, aber spürbar im Kleinen. Wir zeigen, dass bürgerliches Engagement wirkt. Und sorgen dafür, dass sich die Mittelstadt etwas weniger mittel anfühlt.

Logo Kleines Kino am Weingarten

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