Bernd Giesekings Finnland Film Fest

Jeder Film von Finnland-Kenner Bernd Gieseking persönlich ausgewählt und kuratiert. Gieseking ist den gesamten Tag anwesend, moderiert alle fünf Filme gewohnt launig an und schaut sie gemeinsam mit dem Publikum. Sehr viel näher als in unserem kleinen Kinosaal kann man dem Künstler kaum kommen.

Mit Klick auf das Bild unten geht’s zu einem Video auf vimeo.com, in dem Bernd Gieseking das gesamte Programm vorstellt. Viel Vergnügen!

Bernd Gieseking Opener-Bild zum Video

Finnland Film Fest

Titelbild zu Bernd Giesekings Finnland Film Fest
Titelbild zu Bernd Giesekings Finnland Film Fest

Sonntag,
6. September
14:00 Uhr

Komödie / Romanze

Zugvögel … Einmal nach Inari

„Ein Meisterwerk der leisen Töne.“ — FILMSTARTS.

Hannes Weber fährt Bier aus, lebt allein in Dortmund und hat ein Hobby, das niemand versteht: Zugfahrpläne. Stundenlang brütet er über Kursbüchern und kennt die schnellste Verbindung nach praktisch überallhin.

Sein großer Traum: der 1. Internationale Wettbewerb der Kursbuchleser im nordfinnischen Inari. Als sein neuer Chef ihm den Sonderurlaub verweigert und ihn obendrein feuert, streckt Hannes ihn mit einem einzigen Faustschlag nieder – und fährt los.

Dass der Chef kurz darauf tot aufgefunden wird und er als Mörder gilt, ahnt der Träumer nicht. Während Kommissar Franck ihm bis an den Polarkreis nachreist, begegnet Hannes im Zug der Finnin Sirpa – und zum ersten Mal etwas, das ihm mehr bedeutet als jeder Fahrplan.

Peter Lichtefelds Kinodebüt verwebt Roadmovie, Liebesfilm und Kriminalkomödie zu einem lakonisch-melancholischen Märchen über Langsamkeit, Sehnsucht und den Mut, im eigenen Leben einmal umzusteigen.

Eine liebevolle Hommage an das Kino Aki Kaurismäkis – dessen Stammschauspieler Kati Outinen und Kari Väänänen treten selbst auf – und an den schweren, traurigen finnischen Tango.

Getragen wird das alles von Joachim Król in einer seiner schönsten Rollen. Die Resonanz war groß: Beim Deutschen Filmpreis 1998 gab es Gold für Peter Lohmeyer (Bester Nebendarsteller) und Kameramann Frank Griebe sowie Silber als Bester Spielfilm, dazu den Silbernen Gilde-Filmpreis.

Bis heute gilt „Zugvögel“ als Geheimtipp und Kultstück des deutschen Kinos – der beste Beweis dafür, dass der schönste Weg nach Inari eben nicht der schnellste ist.


Produktionsdaten
Deutschland / Finnland · Produktionsjahr: 1998 · FSK: ab 6 Jahren · Laufzeit: 87 Minuten · Genre: Tragikomödie / (Rail-)Roadmovie

Regie & Drehbuch: Peter Lichtefeld; Darsteller: Joachim Król (Hannes Weber), Outi Mäenpää (Sirpa Salonen), Peter Lohmeyer (Kommissar Franck), Kati Outinen & Kari Väänänen (in Kaurismäki-Hommage-Rollen)

Auszeichnungen & Würdigungen
Deutscher Filmpreis 1998: Filmpreis in Gold – Bester Nebendarsteller (Peter Lohmeyer) und Beste Kamera (Frank Griebe); Filmpreis in Silber – Bester Spielfilm · Silberner Gilde-Filmpreis (Gilde deutscher Filmkunsttheater) · Prädikat der Deutschen Film- und Medienbewertung (FBW)

Sonntag, 6. September 2026, 14:00 Uhr
Tickets: 8 Euro (ermäßigt: 5 Euro)


Rahmenprogramm: Moderation durch Kabarettist, Autor & Finnland-Experte Bernd Gieseking

Finnland-Kenner Bernd Gieseking

Bernds kleiner Kino-Tipp

„Ich liebe Filme, die Fernweh auslösen, ohne Postkarten-Kitsch zu sein. Zugvögel – Der Weg nach Inari ist so ein Film: eine Reise durch den Norden Europas, die gleichzeitig eine Reise zu sich selbst wird. Für mich ist das Kino im schönsten Sinne – ein Film, nach dem man am liebsten sofort den Rucksack packen würde.“

Finnland Film Fest

Titelbild zu Bernd Giesekings Finnland Film Fest
Titelbild zu Bernd Giesekings Finnland Film Fest

Sonntag,
6. September
16:00 Uhr

Dokumentation

Was Männer sonst nicht zeigen – Geschichten aus der finnischen Sauna

„Finnische Männer reden nicht über Gefühle. Es sei denn, sie sitzen splitternackt in der Sauna.“

Über 1,5 Millionen Saunen gibt es in Finnland – und die Finnen bauen sie sich aus allem: aus Holzhütten, ausrangierten Wohnwagen, Telefonzellen, sogar aus einer Erntemaschine. Doch die Sauna ist weit mehr als ein Ort wohliger Hitze. Sie ist der einzige Raum, in dem die sonst so wortkargen Männer auftauen.

Zwischen Aufguss und Bier, hierarchiefrei und nackt, erzählen sie, was sie sonst niemandem sagen: von verlorenen Lieben und verstorbenen Kindern, von Knast und Neuanfang, von Einsamkeit, Sehnsucht und Glück.

Joonas Berghäll und Mika Hotakainen beobachten ihre Protagonisten ganz unaufdringlich – ohne Kommentar, ohne Namen (die fallen erst im Abspann).

Was entsteht, ist ein zärtliches, manchmal urkomisches, oft zu Tränen rührendes Porträt der finnischen Männerseele und zugleich eine Reise durch die karge nordische Landschaft. Ein Dokumentarfilm, der das Klischee vom harten, schweigsamen Skandinavier für immer aufweicht.

Die Resonanz war international: Beim Tampere Film Festival gewann der Film den Publikums- und den Risto-Jarva-Preis, in Finnland den Jussi Award als Bester Dokumentarfilm.

Er war für den Europäischen Filmpreis nominiert – und ging als Finnlands offizieller Beitrag ins Oscar-Rennen, eine seltene Ehre für eine Doku. Die Kritik feierte die intime, poetische Bildsprache. Großes, leises Kino über eine einfache Wahrheit: Manchmal muss man sich erst ausziehen, um sich wirklich zu öffnen.


Produktionsdaten
Land: Finnland (Koproduktion mit Schweden) · Produktionsjahr: 2010 · FSK: ab 6 Jahren · Laufzeit: ca. 80 Minuten · Genre: Dokumentarfilm · Originaltitel: Miesten vuoro (engl. „Steam of Life“)

Regie & Drehbuch: Joonas Berghäll & Mika Hotakainen
Mitwirkende: ein Ensemble realer, überwiegend namentlich nicht genannter finnischer Männer (im Abspann u. a. Timo Aalto, Martti Åhman, Pekka Ahonen, Aarne Aksila)

Auszeichnungen & Würdigungen
Tampere Film Festival 2010: Risto-Jarva-Preis und Publikumspreis · Jussi Award 2011 (Finnischer Filmpreis): Bester Dokumentarfilm · Nominierung für den Europäischen Filmpreis 2010 (Bester Dokumentarfilm) · offizieller finnischer Beitrag für die Oscars 2011 (Bester fremdsprachiger Film) · weitere internationale Festivalpreise, u. a. für die Kameraarbeit (Documentary Edge Festival, Neuseeland)

Sonntag, 6. September 2026, 16:00 Uhr
Tickets: 8 Euro (ermäßigt: 5 Euro)


Rahmenprogramm: Moderation durch Kabarettist, Autor & Finnland-Experte Bernd Gieseking

Finnland-Kenner Bernd Gieseking

Bernds kleiner Kino-Tipp

„Dieser Film beginnt in einer Sauna und endet mitten im Herzen. Was Männer sonst oft für sich behalten – Trauer, Angst, Liebe, Einsamkeit –, wird hier mit einer Ehrlichkeit ausgesprochen, die mich beim ersten Sehen völlig überrascht hat. Für mich ist das einer der menschlichsten und mutigsten Dokumentarfilme überhaupt.“

Finnland Film Fest

Titelbild zu Bernd Giesekings Finnland Film Fest
Titelbild zu Bernd Giesekings Finnland Film Fest

Sonntag,
6. September
18:00 Uhr

Bio-Pic

Tove

„Eine Feier des Lebens, der Liebe und der Kunst.“ — taz

Helsinki, Mitte der 1940er. Während draußen der Krieg nachklingt, will Tove Jansson nur eines sein: eine ernsthafte Malerin – und endlich aus dem übermächtigen Schatten ihres Vaters treten, eines gefeierten Bildhauers.

In ihrem zugigen Atelier feiert sie rauschende Feste, verliebt sich, ringt um ihren eigenen Stil. Und nebenbei, fast beiläufig, kritzelt sie kleine, rundliche Trollwesen aufs Papier: die Mumins. Dass ausgerechnet dieses „Nebenprojekt“ sie einmal weltberühmt machen wird, ahnt sie da noch nicht.

Im Zentrum steht Toves turbulente Suche nach Freiheit – künstlerisch wie privat. Der Film erzählt von ihrer Beziehung zum Politiker und Autor Atos Wirtanen und vor allem von ihrer leidenschaftlichen, komplizierten Liebe zur Theaterregisseurin Vivica Bandler – eine queere Liebesgeschichte, die im Finnland jener Jahre gesellschaftlich noch undenkbar war.

Regisseurin Zaida Bergroth inszeniert das auf körnigem 16-mm-Material gedrehte Biopic als sinnliches Porträt einer Frau, die sich allen Konventionen widersetzte. Getragen wird der Film von der gefeierten Alma Pöysti, deren Verkörperung von der Kritik überschwänglich gelobt wurde.

Die Resonanz war groß: sieben Jussi Awards (Finnischer Filmpreis), darunter Bester Film, eine umjubelte Premiere beim Toronto International Film Festival und der Status als Finnlands offizieller Oscar-Beitrag. Ein warmherziges, elegantes Künstlerinnen-Porträt – für alle, die einmal hinter die Mumins blicken wollen.


Produktionsdaten
Finnland (Koproduktion mit Schweden) · Produktionsjahr: 2020 · FSK: ab 12 Jahren · Laufzeit: ca. 100 Minuten · Genre: Filmbiografie / Drama · Originalsprachen: Schwedisch, Finnisch

Regie: Zaida Bergroth (Drehbuch: Eeva Putro)
Darsteller: Alma Pöysti (Tove Jansson), Krista Kosonen (Vivica Bandler), Shanti Roney (Atos Wirtanen), Joanna Haartti

Auszeichnungen & Würdigungen
Sieben Jussi Awards (Finnischer Filmpreis), darunter Bester Film · Premiere beim 45. Toronto International Film Festival 2020 · Finnlands offizieller Beitrag für die Oscars 2021 (Bester Internationaler Film)

Sonntag, 6. September 2026, 18:00 Uhr
Tickets: 8 Euro (ermäßigt: 5 Euro)


Rahmenprogramm: Moderation durch Kabarettist, Autor & Finnland-Experte Bernd Gieseking

Finnland-Kenner Bernd Gieseking

Bernds kleiner Kino-Tipp

„Wer die Mumins liebt, wird überrascht sein – und wer sie nicht kennt, vielleicht erst recht. Tove zeigt die faszinierende Frau hinter diesen Figuren: voller Lebenslust, Widersprüche, Kreativität und Sehnsucht nach Freiheit. Ich habe diesen Film ins Programm genommen, weil er mich daran erinnert hat, dass Fantasie keine Flucht aus der Wirklichkeit ist, sondern eine besondere Art, ihr zu begegnen.“

Finnland Film Fest

Titelbild zu Bernd Giesekings Finnland Film Fest
Titelbild zu Bernd Giesekings Finnland Film Fest

Sonntag,
6. September
20:00 Uhr

Dokumentation

Der Helsinki-Effekt

„Die vielleicht langweiligste Konferenz der Weltgeschichte – und ausgerechnet sie brachte den Ostblock zu Fall.“

Sommer 1975: In Helsinki versammeln sich 35 Staats- und Regierungschefs aus Ost und West – von Breschnew über Gerald Ford bis Helmut Schmidt und Erich Honecker. Nach zwei Jahren Vorgesprächen und 672 zähen Verhandlungstagen unterzeichnen sie die Schlussakte der „Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa“ (KSZE).

Ein staubtrockenes Stück Diplomatie, das damals kaum jemand verstand – und das den Lauf der Geschichte verändern sollte. Denn die darin verankerten Menschen-, Reise- und Informationsrechte wurden zum Sprengsatz, der wenige Jahre später den Ostblock von innen aushöhlte.

Der finnische Regisseur Arthur Franck erzählt diesen fast vergessenen Wendepunkt allein aus hunderten Stunden Archivmaterial – pointiert montiert, hintersinnig und überraschend komisch.

Sein Clou: Die längst freigegebenen Geheimprotokolle der Hinterzimmer-Gespräche zwischen Kissinger, Gromyko und Breschnew lässt er per KI-Stimmsimulation lebendig werden. Durch die deutsche Fassung führt mit feiner Ironie Bjarne Mädel.

Die Resonanz war international groß: Weltpremiere im Hauptwettbewerb des renommierten CPH:DOX in Kopenhagen, Einladungen zu Nordisk Panorama und zum DOK.fest München, dazu eine Nominierung für den Filmpreis des Nordischen Rats.

Die Kritik feierte den Film als formal waghalsige, enorm unterhaltsame Liebeserklärung an die mühsame Kunst der Diplomatie – und als hochaktuelles Plädoyer in einer Zeit, in der laute „Dealmaker“ das geduldige Spiel des Verhandelns zu verdrängen drohen.


Produktionsdaten
Finnland · Produktionsjahr: 2025 · FSK: ohne Altersbeschränkung · Laufzeit: 88 Minuten · Genre: Dokumentarfilm (Archiv-/Essayfilm) · Originaltitel: The Helsinki Effect
Regie & Buch: Arthur Franck

Mitwirkende (Archivaufnahmen): Leonid Breschnew, Henry Kissinger, Andrei Gromyko, Urho Kekkonen, Gerald Ford u. a. · Sprecher der deutschen Fassung: Bjarne Mädel

Auszeichnungen & Würdigungen
Weltpremiere im Hauptwettbewerb DOX:AWARD, CPH:DOX 2025 (Kopenhagen) · Wettbewerb „Best Nordic Documentary“, Nordisk Panorama 2025 · Nominierung für den Filmpreis des Nordischen Rates 2025 · Internationaler Wettbewerb des DOK.fest München 2025 · Finnish Film Affair Documentary Award 2024 (noch unter dem Projekttitel „Showtime in Helsinki“)

Sonntag, 6. September 2026, 20:00 Uhr
Tickets: 8 Euro (ermäßigt: 5 Euro)


Rahmenprogramm: Moderation durch Kabarettist, Autor & Finnland-Experte Bernd Gieseking

Finnland-Kenner Bernd Gieseking

Bernds kleiner Kino-Tipp

„Wenn ich nur einen einzigen Dokumentarfilm zeigen dürfte, dann wäre es Der Helsinki-Effekt. Selten hat mich ein Film so eindrucksvoll daran erinnert, dass Geschichte nicht vergangen ist, sondern bis heute unsere Gegenwart prägt. Ich habe ihn ausgewählt, weil er etwas schafft, das großes Kino immer schaffen sollte: Er verändert den Blick auf die Welt, noch lange nachdem der Abspann gelaufen ist.“

Finnland Film Fest

Titelbild zu Bernd Giesekings Finnland Film Fest
Titelbild zu Bernd Giesekings Finnland Film Fest

Sonntag,
6. September
22:00 Uhr

Drama-Komödie

Die andere Seite der Hoffnung

„Ein wunderschönes modernes Märchen.“ Bernd Gieseking

Als blinder Passagier auf einem Kohlefrachter strandet der junge Syrer Khaled in Helsinki. Er hat seine Heimat, seine Familie und beinahe alle Hoffnung verloren – und beantragt fast beiläufig Asyl.

Zur selben Zeit krempelt der wortkarge Handelsvertreter Wikström sein Leben um: Er lässt seine Frau und die Hemden-und-Krawatten-Branche hinter sich, gewinnt beim Pokern ein kleines Vermögen und kauft sich davon ein heruntergekommenes Restaurant.

Als sich die Wege der beiden kreuzen, entsteht – wider alle Logik einer kalten Bürokratie – eine trotzige Schicksalsgemeinschaft.

Mit „Die andere Seite der Hoffnung“ setzt Aki Kaurismäki seine Hafenstadt-Trilogie fort, die er 2011 mit „Le Havre“ begann, und richtet seinen unverkennbaren Blick auf die Geflüchteten unserer Zeit.

Alles ist da, was sein Kino so unwiderstehlich macht: satte Farben, mechanische Schreibmaschinen, deadpan-trockener Humor, melancholische Tango- und Bluesklänge – und vor allem die unbedingte Würde der „kleinen Leute“.

Die Resonanz war einhellig: Auf der Berlinale 2017 galt der Film als Topfavorit, schnitt im Kritikenspiegel von Screen International am besten von allen Wettbewerbsbeiträgen ab – und brachte Kaurismäki den Silbernen Bären für die Beste Regie ein, dazu den Friedenspreis des Deutschen Films.

Ein politisch hellwaches und zugleich zärtlich-komisches Plädoyer für Menschlichkeit. Oder, wie es die taz auf den Punkt brachte: eine Befreiung.


Produktionsdaten
Finnland / Deutschland · Produktionsjahr: 2017 · FSK: ab 6 Jahren · Laufzeit: 98 Minuten · Genre: Tragikomödie / Drama · Originaltitel: Toivon tuolla puolen (engl. „The Other Side of Hope“)

Regie & Drehbuch: Aki Kaurismäki
Darsteller: Sherwan Haji (Khaled), Sakari Kuosmanen (Waldemar Wikström), Ilkka Koivula (Calamnius), Janne Hyytiäinen (Nyrhinen), Nuppu Koivu (Mirja)

Auszeichnungen & Würdigungen
Silberner Bär für die Beste Regie – Internationale Filmfestspiele Berlin (Berlinale) 2017 · Friedenspreis des Deutschen Films – Die Brücke · bester Wettbewerbsfilm im Kritikenspiegel von Screen International (Berlinale 2017)

Sonntag, 6. September 2026, 22:00 Uhr
Tickets: 8 Euro (ermäßigt: 5 Euro)


Rahmenprogramm: Moderation durch Kabarettist, Autor & Finnland-Experte Bernd Gieseking

Finnland-Kenner Bernd Gieseking

Bernds kleiner Kino-Tipp

„Dieser Film ist für mich die Essenz dessen, was ich am finnischen Kino liebe. Mit wenigen Worten, viel stillem Humor und einem großen Herzen erzählt er von Menschen, die am Rand stehen und trotzdem nicht aufgeben. Als Schlusspunkt meines Finnland Film Fests ist er perfekt, weil er alles vereint, was uns in den vergangenen Filmen begegnet ist: Melancholie, Menschlichkeit und die leise Hoffnung, dass die Welt vielleicht doch etwas besser sein kann.“

Logo Kleines Kino am Weingarten

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